Taubert-Filmgruppe wird "30"

Dreharbeiten zu "Bob, der Baggerführer"

Gleich mehrere Kameras richteten ihre Objektive auf das realistische Szenario: Ein Rettungswagen saust mit Blaulicht und Sirene ins Bild. Zwei Helfer springen aus dem Wagen, hasten zu einer leblosen Person: Sie können den Mann aber allein nicht anheben. Er ist zu schwer, und die Retter fordern Unterstützung an.

„Action“, gellt das Kommando von Jochen Taubert über den Platz. Mehrere Male wiederholt sich die Szene, bis der Amateur-Filmemacher zufrieden ist: viel Aufwand für ein paar Sekunden Film.

Das Team der engagierten Stadtlohner Filmamateure um Jochen Taubert (M.) besteht seit 30 Jahren.
(Foto: Thorsten Ohm)

Gleich mehrere Kameras richteten ihre Objektive auf das realistische Szenario: Ein Rettungswagen saust mit Blaulicht und Sirene ins Bild. Zwei Helfer springen aus dem Wagen, hasten zu einer leblosen Person: Sie können den Mann aber allein nicht anheben. Er ist zu schwer, und die Retter fordern Unterstützung an.

„Action“, gellt das Kommando von Jochen Taubert über den Platz. Mehrere Male wiederholt sich die Szene, bis der Amateur-Filmemacher zufrieden ist: viel Aufwand für ein paar Sekunden Film.


Start mit Super 8

Das war schon vor 30 Jahren so. Die Gruppe um den Stadtlohner startete damals die Arbeit am allerersten Film. Taubert erinnert sich noch ganz genau: Mit einer Bildergeschichte fing alles an. Eine Super-8-Kamera bannte sie noch auf Zelluloid – die heutigen digitalen Möglichkeiten gab es noch nicht einmal als Zukunftsmusik. Der damals 14-jährige Schüler der Losbergschule war aber gepackt vom „Virus Film“. Sein Lehrer Hans Stelzig hatte dazu nicht wenig beigetragen, wie Taubert betont.

Die jungen Amateure durften sich vom Erfolg auf Anhieb bestätigt fühlen, blickt Taubert zurück: „Mit unserem ersten Film haben wir gleich auch einen ersten Platz im Filmwettbewerb des Kreises Borken erzielt.“

Jede Menge Spaß

Es folgten weitere Preise, es folgten Videorecorder und Digitalfilm – und jede Menge Spaß. Was mit einem kleinen Film anfing, besitzt heute Spielfilmformat. Die Aktionen fanden viele Freunde. Taubert: „Die Gruppe ist stark gewachsen von anfangs sechs Leuten bis heute auf mehr als 50.“ Sogar eine Fangruppe gibt es.

Deren Mitglieder dürfen sich jetzt auf die nächste Produktion freuen. „Bob, der Baggerführer“ soll der Film heißen, und für seine Realisierung greifen die Hobbyfilmer auf technisch hochwertige Ausrüstung zu: Sogar selbst gebaute Schienen für das Mitfahren einer Kamera zählen dazu.

Das Ergebnis gibt es etwa in einem halben Jahr zu sehen. Und wenn der Film dann über die Leinwand im Ahauser Cinetech flimmert, darf Tauberts Film-Gruppe gemeinsam mit ihren Fans das Ereignis genießen.

 

Quelle: Münsterlandzeitung (mit Dank an Thorsten Ohm).


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